Proof im Originaletui mit Zertifikat | Abbreviations
Fb. 491
Gold
13.75 g fine
Päpstliches Heiligtum des Heiligen Hauses in Loreto. Der barmherzige Papst
Der erste lateinamerikanische Papst, wurde als Jorge Mario Bergoglio in Buenos Aires, Argentinien geboren. Er stand von 2013 bis 2025 an oberster Stelle der römisch-katholischen Kirche. Mit seiner Vergangenheit im Jesuitenorden, welche er mit keinem vorangegangenen Papst teilte, brachte er neue Perspektiven in das Papstamt ein. Sein Pontifikat war geprägt von dem Wunsch, die Kirche näher zu den Menschen zu führen und ihre Verantwortung für soziale Gerechtigkeit, Frieden und die Solidarität mit Armen, Geflüchteten und Ausgegrenzten zu stärken.
Papst Franziskus I. wuchs als Sohn italienischer Einwanderer in Buenos Aires auf. Nach dem Schulabschluss absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Chemietechniker und arbeitete einige Zeit in diesem Beruf. Schon als junger Mann verspürte er den Wunsch, sein Leben in den Dienst der Kirche zu stellen. Im Alter von 21 Jahren trat er in den Jesuitenorden ein. Während seiner Ausbildung studierte er Philosophie und Theologie und sammelte zugleich Erfahrungen als Lehrer und Seelsorger. Bereits wenige Jahre später übernahm er große Verantwortung innerhalb des Jesuitenordens. Von 1973 bis 1979 war er Provinzial der argentinischen Jesuiten und leitete den Orden in einer politisch äußerst schwierigen Zeit, die von der Militärdiktatur geprägt war. Er wurde innerhalb von drei Jahren erst zum Erzbischof von Buenos Aires und danach zum Kardinal ernannt. In diesem Amt wurde er für seinen einfachen Lebensstil bekannt: Er verzichtete auf die erzbischöfliche Residenz, wohnte in einer schlichten Wohnung, nutzte häufig öffentliche Verkehrsmittel und suchte bewusst die Nähe zu den Armenvierteln der Stadt. Er galt als bescheidener Kirchenmann, der bewusst auf viele Privilegien verzichtete und den direkten Kontakt zu den Menschen bevorzugte und die pastorale Arbeit über repräsentative Aufgaben stellte. Viele seiner späteren Entscheidungen als Papst spiegeln die Erfahrungen wider, die er in Argentinien im direkten Kontakt mit den Menschen gesammelt hatte.
Nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. wurde er im März 2013, nach einem zweitägigen Konklave, zum Papst gewählt. Schon in den ersten Tagen seines Pontifikats machte Franziskus deutlich, welche Schwerpunkte er setzen wollte. Er verzichtete auf manche traditionellen Formen päpstlicher Repräsentation und trat bewusst schlicht auf. Mit der Wahl des Namens Franziskus bezog er sich auf den heiligen Franz von Assisi, der für Armut, Frieden und Verantwortung steht. Dieser Name wurde zu der Beschreibung seines Wirkens. Im Mittelpunkt standen Barmherzigkeit, Mitmenschlichkeit und die Verantwortung für die Schwächsten der Gesellschaft. Franziskus betonte immer wieder, dass die Kirche offen, einladend und den Menschen zugewandt sein müsse. Er sprach häufig davon, dass die Kirche „an die Ränder gehen“ müsse – zu den Menschen, die in Armut leben, ausgegrenzt sind oder sich von der Kirche entfernt haben.
Ein großes Anliegen seines Pontifikats war die Erneuerung der Kirche. Er setzte Reformen in der Verwaltung des Vatikans in Gang, stärkte Maßnahmen für mehr Transparenz in den Finanzstrukturen und förderte eine stärkere Beteiligung der Ortskirchen an Entscheidungsprozessen. Er bemühte er sich zudem um eine konsequentere Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs innerhalb der Kirche. Er führte neue kirchenrechtliche Regelungen ein, verschärfte Verfahren gegen Täter und stärkte die Verantwortung von Bischöfen im Umgang mit Missbrauchsfällen. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird bis heute unterschiedlich bewertet und bleibt Gegenstand öffentlicher und kirchlicher Diskussionen.
Auch der Dialog zwischen Religionen spielte für ihn eine wichtige Rolle. Franziskus traf Vertreter verschiedener Glaubensgemeinschaften und setzte sich für gegenseitigen Respekt sowie für gemeinsame Anstrengungen zugunsten von Frieden und Menschenwürde ein.
Papst Franziskus starb im Jahr 2025. Sein Pontifikat bleibt vor allem mit seinem Einsatz für eine Kirche verbunden, die sich den Menschen zuwendet und sich den sozialen, ökologischen und humanitären Herausforderungen der Gegenwart stellt. Sein Vermächtnis liegt in der Betonung von Barmherzigkeit, Solidarität und Verantwortung. Er verstand die Kirche als Gemeinschaft, die Brücken bauen, den Dialog fördern und besonders den Benachteiligten Hoffnung geben soll. Mit seinem einfachen Lebensstil und seinem Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und den Schutz der Schöpfung prägte Franziskus das Bild des Papsttums im 21. Jahrhundert nachhaltig.
Seine 50-Euro Münze spiegelt seine Werte wider, er verzichtet bewusst auf kunstvolle Darstellungen. Sie ist im Jahr 2016, dem Jahr der Barmherzigkeit, erschienen und ist somit der Inbegriff seiner Werte. Er lässt sich selbst, in schlichter Robe von vorn, dem Betrachter zugewandt und nur mit seiner Kreuzkette geschmückt, abbilden und zeigt seine Zugewandtheit zu den Menschen. Die Rückseite zeigt ein Abbild des Petersdoms, welcher jeden Menschen mit der Barmherzigkeit Gottes, welche Papst Franziskus I. zu verkörpern versuchte, empfängt. Nutzen Sie die Gelegenheit sich eine Münze aus dem heiligen Jahr zu sichern und mit ihr ein Stück der Barmherzigkeit Papst Franziskus I. zu erleben. Dieser Artikel ist in der EU als Anlagegold umsatzsteuerfrei. / This item can be sold within the EU as investment gold free of VAT. Auflage: 1.800 Exemplare.